Über Extreme Dialogue

 

Extreme Dialogue möchte die Widerstandskraft von Jugendlichen gegen Radikalisierung durcheine Reihe von öffentlich zugänglichenUnterrichtsmaterialien und sehr ansprechende Filme staerken, die kritisches Denken und digitale Bildung fördern. Extreme Dialogue ermutigt sichere und konstruktive Diskussionen über Extremismus und Radikalisierung in einem schulischen oder gemeinschaftlichen Rahmen in Großbritannien, Kanada, Deutschland und Ungarn durchgeführt.

In einer Reihe von kurzen Dokumentarfilmen werden die persönlichen Geschichten von Kanadiern und Europäern erzählt, die zutiefst von gewalttätigem Extremismus betroffen sind: Ein ehemaliges Mitglied einer rechtsextremen Gruppe in Kanada, eine Mutter aus Calgary deren Sohn in Syrien im Kampf für ISIS getötet wurde, ein junger Arbeiter und Flüchtling aus Somalia, ein ehemaliges Mitglied er „Ulster Volunteer Force“ (UVF) dessen Vater von der IRA getötet wurde, ein ehemaliges Mitglied der mittlerweile verbotenen britischen Islamisten Gruppe al-Muhajiron, ein syrischer Flüchtling der jetzt in Berlin wohnt und ein Mitglied der Roma-Gemeinschaft in Ungarn, der Ziel einer rechtsextremen Demonstration war.

Die Filme werden von Unterrichtsmaterial begleitet, welche mit jungen Menschen im schulischen oder gemeinschaftlichen Umfeld genutzt werden können, mit dem Ziel die Widerstandskraft gegen Extremismus zu stärken indem ein sicheres Umfeld geschaffen wird um kontorverse Themen zu diskutieren und das kritische Denken zu fördern.. Diese Materialien enthalten „Prezi“ Präsentationen und Ressourcenpacks und sind über den „Unterrichtsmaterial“ Link erhältlich (in Englisch, Deutsch und Ungarisch; die kanadischen Ressourcen sind auch auf Französisch erhältlich). Extreme Dialogue bietet außerdem auch Schulungen und Training bei der Benutzung der Filme und Ressourcen an, um Lehrern und anderen Jugendarbeitern das notwendige Selbstvertrauen zu geben, Diskussionen über umstrittene Themen zu leiten.

Extreme Dialogue, gefördert von „Public Safety Canada“ über das Kanishka Project, und mitgefördert vom „Programm Kriminalprävention und Kriminalbekämpfung“ der europäischen Union, ist eine Partnerschaft zwischen dem Institute for Strategic Dialogue, den Filmmachern Duckrabbit, und der gemeinnützige Bildungsorganisation Tim Parry Johnathan Ball Foundation for Peace. Die Expansion von Extreme Dialogue nach Europa wird von der West London Initiativein England, Cultures Interactive in Deutschland und Political Capital in Ungarn unterstützt.

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info@extremedialogue.org